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Für den Anfang sollte man sich nicht unbedingt mit empfindlichen Fischen befassen. Exoten mit besonderen Haltungsbedingungen sind etwas für erfahrene Aquarianer, die sich mit den Bedürfnissen des speziellen Fisches vertraut gemacht haben, die diese Bedürfnisse kennen und erfüllen können.

Für den Kauf von Fischen gilt eine simple Regel: Pflegeleichte und relativ einfach zu haltende und leicht zu vermehrende Fische, sind im Handel günstig zu erhalten. 
Aber, Fische die sich stark vermehren sind im Zweifel eher ungeeignet für das Aquarium

Außerdem sollte man darauf achten, das man möglichst Nachzuchten und keine Wildfänge erwirbt. Wildfänge sind aus der Natur ihrer Heimatbiotope entnommen, das muss nicht sein. Nachzuchten haben in der Regel auch den Vorteil, dass sie weniger empfindlich auf Wasserverhältnisse reagieren die nicht ihrem Heimatbiotop entsprechen.

Wie viele Fische im Becken sein können ist leicht zu beantworten: Sowenig wie möglich.
Ein angemessener Besatz ist eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Becken. Wird der Besatz zu groß wird es nicht mehr gelingen ein Gleichgewicht im Becken zu erreichen. Mehr Fische bedeuten mehr Stoffe, die im Becken von den Mikroorganismen zersetzt werden müssen. Auch größere Fische bedeuten bedeuten mehr Stoffe, die im Becken von den Mikroorganismen zersetzt werden müssen.

Es gilt also, dass die Größe und Anzahl der Fische mit der Größe des Becken zusammen passen muss, damit die Fische sich artgerecht entwickeln können, damit sie ihr Sozialverhalten zeigen können, und die biologische Leistungsfähigkeit des Beckens nicht an ihre Grenzen stößt.

Wenn man nach einem Indiz sucht, dann dass es zuviel ist, könnte man sagen, wenn man nicht mehr nach den Fischen "suchen" muss, dann sind es vielleicht schon zuviele, wenn es im Becken "wuselt" ist es sicher zuviel.

Wer ein naturnahes Becken (oder wie Diana Walstad es nennt: organic aquarium) mit einem naturnah geringem Besatz sucht, wer bedenkt, dass in der Natur eine Relation zwischen Gewässergröße und der Zahl der Fische besteht, die kein Aquarium je erreicht, der kann schon ein Pärchen Schmetterlingsbuntbarsche in einem 1000 Ltr. Becken als ausreichenden Besatz empfinden.

Es gilt gerade bei der Auswahl der Fische: Weniger ist mehr! 

Also erst sorgfältig überlegen was man will, welche Fische eine Faszination ausüben, welche Fische interessant zu beobachten sind. Die Auswahl der Fische erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und ein Sammeln von Informationen über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Der Besatz, die Fische im Becken, müssen nicht nur von der Zahl her passen, sondern auch von der Art und ihren grundsätzliche Bedürfnissen her. 

Es hat keine Sinn südamerikanische Weichwasserfische aus eher leicht sauren kalkarmen Gewässern mit afrikanischen Cichliden aus dem Malawisee, in deren Heimat ein völlig anderes eher basisches Wasser vorherrscht, zusammen halten zu wollen.